Direkt zum Hauptbereich

We become so numb to what we're saying!

Wir sagen Dinge, die wir nicht so meinen.
Worte und Werte verlieren ihre Bedeutung. Gesten, Gefühle. Alles wird nichts.
Wir behandeln Menschen, denen wir das Wichtigste sind, als würden sie nicht existieren oder als wären sie nichts wert.
Wir verlieren den Glauben. An die Religion, daran dass es einen Gott gibt, der am Ende alle retten wird.
Schlicht und ergreifend, weil die Naturwissenschaften durch Forschungen Dinge widerlegen, die als Beweise für Gott standen. Doch war dieser Glaube in den vergangenen 2000 Jahren nicht die treibende Kraft für so viele Menschen, weiter zu kämpfen?!
War es nicht dieser Optimismus, der den Menschen Mut gemacht hat, dass am Ende doch alles gut wird?

Warum fällt es uns heute zu schwer einfach mal Dinge aus zu probieren? Warum hinterfragen wir alles? Warum gehen wir nicht einfach ab und zu ein kleines Risiko ein, um uns zu beweisen, dass es sich lohnen könnte, Traditionen und Konventionen außen vor zu lassen und einfach sein eigenes Märchen zu schreiben?

Es könnten so viele dieser "Märchen" geben, gäbe es nur mehr Menschen, die daran glauben würden.

Warum neigen Menschen dazu, bei der kleinsten Hürde alles wegzuwerfen?
Und warum versuchen sie nicht erst einmal zu kämpfen, bevor sie den Entschluss treffen, aufzugeben?

Könnte es nicht viel mehr Helden unter uns Menschen geben, wenn wir einfach mal die Meinungen der anderen ignorieren würden?
Wären wir alle nicht viel glücklicher, wenn wir es riskieren würden?

Was ich damit sagen will? Über Dinge, die man nicht ändern kann, wie ausgesprochene Worte denken wir zu selten nach, beziehungsweise sagen wir lieber gar nichts, weil wir nicht darüber nachdenken wollen, aber über Dinge, die man einfach so ohne nachzudenken wagen könnten, werden bis ins kleinste Detail durchdacht und scheitern daran, weil die Spontanität verloren geht.




Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

"Ich wünschte mir Du könntest Dich nur einen Tag mit meinen Augen sehen. Vielleicht würde Dir das helfen, und Du würdest dann verstehen, wie gut Du bist, so viel besser, als Du glaubst, und dass Du alles schaffen kannst, wenn Du Dich nur traust." [Julia Engelmann]

Ich wünschte Du könntest das. Einen Tag Dich sehen. Aus meinem Blickwinkel. Mit meinen Augen. Du würdest Dein Lachen sehen. Und spüren, wie viel schöner es einen Tag macht. Du könntest Deine Augen sehen. Die so viel versprechen - immer wieder. Du könntest sehen, wie Du bist. Und wer weiß, ob Du sogar merken könntest, wie wichtig es ist, dass Du bist wie Du bist. Ich wünschte Du merkst das irgendwann. Und wenn es nur in einer Sekunde ist. In der dir bewusst wird, dass es gut ist, dass Du lebst. Nur eine Sekunde sollst Du erkennen, dass Du ein Leben bereichern kannst. Nur eine Sekunde. Dann würdest Du vielleicht aufwachen. Vielleicht könntest Du endlich anfangen dich wertzuschätzen. Vielleicht könntest Du dich endlich annehmen. Und leben. Ich hoffe, ich darf in dieser einen Sekunde in deiner Nähe sein. Einfach nur, um diesen Augenblick zu würdigen.

Wenn Pinguine einen Partner finden, bleiben sie ein Leben lang zusammen.. und wenn einer von ihnen stirbt, sucht sich der andere keinen neuen Pinguin, weil die Liebe für immer bleibt.

Schöne Vorstellung von Liebe. Pinguine sind den Menschen so weit voraus.. ———―――――――――――――――― Manchmal schenkt ein Pinguin dem anderen sogar einen Kieselstein, als Zeichen seiner Liebe,  quasi als Heiratsantrag. Sei mein Pinguin <3

Manchmal ist der wichtigste Satz der, den man weg lässt.

Ich wünschte, ich könnte ihn dir entgegenschreien. Ich wünschte, ich könnte dir sagen, was wirklich ist. Ich wünschte, du würdest verstehen. Auch wenn das dann heißt, dass du erstmal weg wärst. Aber das bist du so ja auch schon. Du bist da. Und es fühlt sich an, als wärst du weiter weg als jemals zuvor. So, als würdest du mich gar nicht mehr sehen. Als würde es gar nichts mehr bedeuten. Als wäre es nicht mehr relevant, dass ich da bin. Aber ich  bleib hier zurück. Mit diesem Chaos. Du bist in mein Leben getrampelt. Bist hereingeflogen wie ein Wirbelwind. Hast alles aufgerüttelt, alles verwüstet. Und mir dann sogar geholfen, das Chaos zu ordnen. Und jetzt gehst du wieder, obwohl über all noch Chaos ist. Und du bist einfach wieder weg. Und vermutlich bist du das nicht mal. Aber das ist die Erwartung, die ich habe. Und du wirst sie erfüllen. Und so versuche ich mich krampfhaft festzuhalten. Und doch alles loszulassen. Ich versuche dich zu halten und doch wegzusto...